Bayern und das Weinbaugebiet der Steiermark

Vortrag mit Weinverkostung im Rahmen der Reihe „Wein – Geschichte – Kultur mit  Andreas Otto Weber im Ebenböckhaus in München Pasing am 14. März 2013

Die Anfänge im Frühmittelalter

 In der Zeit um 600 entstand im Raum zwischen den Ostalpen und dem Fluß Drau das slawische Fürstentum Karantanien, welches um 740 n. Chr. unter die Oberhoheit des Bayernherzogs Odilo kam. Als eigenständiges Herzogtum wurde es 976 von Bayern abgetrennt, doch bis dahin waren zahlreiche bayerische Herrschafts- und Kultureinflüsse ins Land gekommen, darunter auch der Weinbau. Die Bistümer Freising und Salzburg hatten dort große Besitzungen, wie das bis heute als Weingut bekannte Schloß Seggau bei Leibnitz.

Das alte Zentrum der steirischen Weinwirtschaft im Mittelalter

Dennoch entwickelte sich der Weinbau hier ganz anders als im österreichischen Donauraum. Die lange Zeit der Türkenkriege brachte der Region von 1470 bis 1740 immer wiederkehrende Unsicherheit und Verwüstung, was die Weinkultur erheblich hemmte. Winzerdörfer wie in der Wachau fehlen hier ganz, dafür liegen die Weingüter über die Hügellandschaft der „steirischen Toskana“ verstreut.

Ratsch

Erst im 19. Jahrhundert gab es neue Ansätze und besonders in den letzten 20 Jahren hat der südsteirische Weinbau einen kometenhaften Aufstieg erlebt. In einer kleinen Weinverkostung kann man sich vom heutigen Stand der steirischen Weinqualität überzeugen: Die Weine zweier junger Winzer werden hier vorgestellt: Wolfgang Maitz und Daniel Jaunegg, die mit ihrer hohen Qualität und ihren spektakülären Weingutsneubauten auf sich aufmerksam gemacht haben. 

 

 Ort: Ebenböckhaus, Ebenböckstr. 11, 81241 München, Nähe Bhf. Pasing

Eine Veranstaltungsreihe der Pasinger Fabrik GmbH

Karten über die Kasse der Pasinger Fabrik GmbH, Tel. 829290-79

www.pasinger-fabrik.com

Kontakt: t.linsmayer@pasinger-fabrik.com

 

 

Datum: 07.02.2013
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